In dieser Rubrik geht es vorwiegend um kleine Touren in meiner Gegend mit dem Fahrrad. Alle Strecken beginnen und enden am Vaihinger Bahnhof.
Für alle Tracks gilt: · Einige ungeeignet für E Fahrräder da diese zu schwer sind. · Tracks zum Teil mit Treppen, also muss das Fahrrad getragen werden. · Baumstämme können im Weg liegen. · Matschige Wege je nach Wetterbedingung
Laut Baden-Württembergischen Landeswaldgesetz müssen Wege, die mit dem Fahrrad befahren werden, eine Breite von 2 Metern aufweisen. Da meine Tracks zum Teil darunter liegen, müsste auf diesen Abschnitten geschoben werden. Auch falls ein zwischenzeitlich aufgestelltes Verbotsschild steht, müsste geschoben oder dieser Teil umfahren werden.
Jeder ist für sein Verhalten und die Einhaltung der Regeln und Rechte selber verantwortlich. Auch können einige Wege gefährlich sein. Wer diese Routen nach fährt, tut dies auf eigene Verantwortung. Ich lehne jegliche Haftung ab.
nur 14 Km lang aber mit Hindernissen. Für E-Bikes und für Kinder nicht geeignet. Wir fahren zuerst Richtung Roßwag und ein Stück am Enztalradweg entlang bevor man links abbiegt.
vom Enztalradweg weg
Dann folgt der erste schmale Pfad, also nach Gesetzgebung schieben. Das dient nur zum aufwärmen. 😉
kurzer schmaler Pfad
Danach geht es in den Weinbergen weiter bergauf bevor man an dem Punkt kommt wo es nur noch via schmalen Pfaden und Treppen weiter geht. Achtung, Absturzgefahr. Hier ist schieben und tragen schon alleine aus Sicherheitsgründen angesagt. Wer unsicher mit so etwas ist, sollte diesen Teil meiden und eine andere Strecke wählen.
da gehts hochengsehr enge Treppe um ein Fahrrad zu tragen
Oben angekommen, wird erst mal die Aussicht genossen.
Aussicht
Und weiter geht es mit einer schönen Aussicht auf Vaihingen an der Enz mit seinem Schloss.
Aussicht auf Vaihingen an der Enz
Und danach entlang am Steinbruch.
Steinbruch
Danach kommt noch eine steile zwar asphaltierte Abfahrt, die aber mit „Querbalken“ für den Regen versehen ist. Bevor es wieder zurück zum Bahnhof Vaihingen an der Enz geht.
Knapp 300 Km ist er lang, mit Abzweigungen zu Unterkünften oder Einkäufen waren es für uns ca. 320 Km. Alles mit reiner Muskelkraft und Temeraturen von bis zu 33° C. Genügend Trinkwasser war da wichtig wenn nicht sogar lebensnotwendig. Ich kann behaupten das die Messlatte für schöne Radwege mit dem Isarradweg ganz schön hoch gelegt wurde. Bis auf einen Abschnitt den man meiden sollte, da lebensgefährlich als Radfahrer, ist dieser Radweg traumhaft und hat nur wenige Berührungspunke mit dem Straßenverkehr. Der gefährliche Abschnitt ist der Teil, an dem der Isarradweg auf der B307 geführt wird. Mit Kindern würde ich diesen Teil nicht fahren, aber von vorne. Die Anreise mit der Bahn nach Scharnitz klappte noch einigermaßen, wennn auch knapp und nur durch ignorieren der plötzlichen Untersagung Fahrräder mit zu nehmen.
Start am Stuttgarter Bahnhof sofern man es noch so bezeichnen kann
In Scharnitz wollten wir noch zur Quelle fahren, da aber da es anfing zu Regnen, drehten wir vorzeitig um. Am nächsten Tag ging es dann Flußabwärts und vom Regen ab da, keine Spur mehr. Wir haben uns für die 320 Km 8 Tage Zeit gelassen. Es ging vorbei an sher schönen Stellen bei denen man Gelegenheit hatte auch mal die Füße in die Isar zu tauchen oder gar ganz zu baden. Fürs Auge gab es jede Menge Eindrücke zu sammeln.
Ich war sehr erstaunt wie geschickt dieser Radweg durch München ganz ohne Stress mit dem Automobilverkehr führt. Eine vorteilhafte Situation für beide. Autos werden nicht ausgebremst und Radfahrer müssen nicht den gestressten Autofahrer fürchten. Wir verbrachten einen Tag in in Landshut. Landshut ist eine sehr schöne Stadt in der es viel zu sehen und zu entdecken gibt. Wer die Zeit hat, sollte sie sich nehmen und auch die Burg Trausnitz mit den ausgestellten Exponaten besichtigen. Einziger Schwachpunkt in Landshut, war das gewählte Hotel. Wir würden es nicht weiter empfehlen und wer den Namen will, kann mich gerne anschreiben.
Zeil erreicht, die Isar fließt bei Deggendorf in die Donau
Die Rückreise mit der Bahn war jedoch eine Katastrophe und dauerte 5 Stunden für die Verbindung München Stuttgart ! Da der ursprünglich gebuchte Zug einfach ausfiel, konnten wir mit den Fahrrädern erst 2 1/2 Stunden später fahren und kamen noch nicht einmal am geplanten Ziel an. Unabhängig von der kaputten deutschen Bahn, wer gerne mit dem Fahrrad verreist dem kann ich den Isarradweg empfehlen. Ja, man könnte den Radweg auch in 2 bis 3 Tagen schaffen, aber was hat man dann davon ? Bei einem Schulnotenvergleich bekäme dieser von mit eine 1 bis 2 und der Bodenseeradweg eine 4 um mal einen Vergleich zu haben. Allerdings ist das meine persönliche Einschätzung.
Ein kleine Runde um den Burgberg. Die Strecke hat eine Länge von 20 Km ist vorwiegend mit Schotter b.z.w. Splitt. Es gibt Abschnitte die auch im Feldweg Stil sind. An einer Stelle befindet sich etwas gröberer Schotter und leider eine gefährliche Straßenüberquerung. Strecke ist für alle Arten von Fahrrädern machbar, einfach.
Einfache Tour vor allem wenn es überall feucht ist. Geht zu 95% auf asphaltierten Wegen. Auch für Familien und E Bikes geeignet, aber Vorsicht 3 kurze Stellen die entlang von Haupstraßen führen.