Es war heiß.
Schrieb ich es schon, es war heiß. Für die Dänen waren die 32°C schon sehr heiß. Ich floh von den 40°C im Südwesten von Deutschland.


Einige werden nun anmerken das der TET Dänemark keine Herausforderung sei, aber gerade das kann vorteilhaft sein. Nicht nur wegen den Temperaturen, sondern auch um die Gegend zu genießen. Da es sehr viele Schotterstrecken gibt, im wahrsten Sinne des Wortes, kann man auch dieses „Schwimmen“ im Schotter genießen und dabei die Gegend aufsaugen. Bei einem technisch schwierigen Trail geht so etwas nicht.

Für Leute mit Vorliebe für Sand, gibt es den Sandvej durch den ich mich, zugegeben, etwas durchgequält habe. Sand ist nicht gerade meins und immer noch mein Endgegner. Ja die Theorie ist klar, das klappt auch ab und zu ein paar Meter. Dann schaltet sich der Kopf ein und es ist aus.

Außergewöhnlich ist auch eine Fahrt am Strand von der Insel Rømø. Mir ist nicht bekannt das dies in Westeuropa an anderer Stelle so möglich ist. Leider ist es dort total überlaufen, also schnell wieder weg.

An Ribe sollte man nicht einfach vorbei fahren. Es ist die älteste Stadt in Dänemark und es gibt noch einige gut erhaltene sehr alte Häuser. Auch als Motorradfahrer:innen bitte die Parkscheibe nicht vergessen, da es sonst teuer werden könnte.





Es bietet sich an auf dem Kongeå Camping zu übernachten, da er in direkter Nähe des TET liegt und nicht weit von Ribe entfernt ist. Dessen Besitzer sind sehr nett und hilfsbereit. TET Fahrer:Innen sind dort willkommen und können in Dänisch, Englisch oder Deutsch mit den Damen an der Rezeption sprechen. Dort kann man entweder ein Shelter, eine Hütte, ein Zelt mieten oder sein eigenes Zelt aufstellen. Es gibt schöne Schattenplätze und der Platz ist beliebt bei den Kanuten und Kajak Fahrer:innen da er einen direkten Zugang zum Kongeå Flüsschen hat.



Ab der Hälfte des West TET wird es sogar etwas hügelig, landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich.




Natürlich darf dann auch eine Übernachtung beim MCTC Camp Danmark bei Nødager nicht fehlen. Ein Campingplatz speziell für Motorrad Camper. Dort gibt es auch einen Pool zum abkühlen. Wer sich unterwegs gefragt hat, wo denn all die Motorradfahrer:innen sind, wir hier fündig.


Kurz vor Ende des TET, gibt es eine Runder ab Feldballe, die man am liebsten mehrfach fährt.






Zurück fuhr ich über Teile der Margeritenroute, die sich zum Teil mit dem TET überschneidet.
Ich machte noch ein Zwischenstopp bei einem softenduro.de Forumsteilnehmer in Norddeutschland und kam nach 3276 Km wieder zu Hause an.
Eine Scheibe abschneiden sollten sich die deutschen Campingplätze. Auf allen Plätzen auf denen ich in Dänemark war, gab es Toilettenpapier, eine komplett ausgestattete Küche für alle, Duschen ohne Duschmarke mit warmen Wasser.
Dieses mal gibt es keine gpx Dateien da man sich die aktuell von der TET Seite holen kann und muss. https://transeurotrail.org/denmark/
Die Margeritenroute kann hier heruntergeladen werden: https://naturstyrelsen.dk/aktiviteter-i-naturen/lettilgaengelige-faciliteter/margueritruten/download-margueritruten
An dieser Stelle, wie immer, der Link zum Video:

Danke an den dänischen Linesman, schön war es.
Die nächste Reise geht nach Schweden.
